Gesprächsbereitschaft auf allen Seiten. Ergebnis der Anhörung der Volksinitiative „Guter Ganztag“ im Schulausschuss

Im Schulausschuss fand das erste wirkliche Aufeinandertreffen der Volksinitiative „Guter Ganztag“ mit dem Senat und der Bürgerschaft statt.

Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich das Denken und die Perspektive in Bezug auf die Ganztagsbeschulung in Hamburg sind.

„Es war klar zu erkennen, dass diejenigen, die den Senat unterstützen, nach Gründen oder Argumenten gesucht haben, die gegen die Umsetzung unserer Forderungen sprechen. Die Mehrheit zeigte sich hingegen lösungs- und kompromissorientiert – im Sinne der Kinder unserer Stadt“, fasst Gerd Kotoll, Vertrauensperson der Initiative, den Abend zusammen.

„Mit dem Erfolg der Volksinitiative in der ersten Stufe haben wir die Tür aufstoßen können, um endlich qualitative Verbesserungen für die Hamburger Kinder im Ganztag an Schulen zu erreichen. Im nächsten Schritt geht es nun darum, diese Ansprüche detaillierter zu definieren. Dabei stehen die Bedürfnisse der Kinder, die wir gestern klar aufgezeigt haben, im Mittelpunkt“, unterstreicht Manja Scheibner, ebenfalls Vertrauensperson der Initiative, den Ansatz von „Guter Ganztag für Hamburgs Kinder“. „Wir haben nun nachdrücklich eine Grundlage für die Verhandlungen mit dem Senat geschaffen.“

Kämpferisch zeigt sich auch Christina Dwenger, dritte Vertrauensperson der Initiative: „Zusammen mit 15.000 Hamburger Wählerinnen und Wählern, die uns bereits ihre Stimme gegeben haben, freuen wir uns über das Gesprächsangebot der Regierungsparteien und der Schulbehörde. Wenn dieses sich aber als substanzlos herausstellen sollte, sind wir bereit, den zweiten Schritt zu gehen und das Volksbegehren durchzuführen!“

Die Bürgerschaft wird sich voraussichtlich am 20./21. Januar mit den Forderungen der Initiative beschäftigen.

Kontakt:

Guter Ganztag für Hamburgs Kinder

Christina Dwenger
Kleiner Kielort 8, 20144 Hamburg
Email: kontakt@guter-ganztag.de

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